Minimalinvasive Parodontologie

Minimalinvasive Parodontologie basiert auf dem Konzept des „total desinfection“. Dabei wird wie folgt vorgegangen: Als erstes erfolgt eine professionelle Zahnreinigung, bei der auch die täglich notwendigen  Maßnahmen seitens des Patienten vorgestellt und besprochen werden. Nach etwa 6 – 8 Wochen der Anwendung erfolgt eine weitere professionelle Zahnreinigung, bei der unter anderem auch die Wirksamkeit der täglichen Maßnahmen überprüft wird.

Nur wenn der Patient entsprechend erfolgreich mitarbeitet, kann als nächster Schritt die Taschentiefenreinigung durchgeführt werden. Bei der „full mouth desinfection“ werden alle zu behandelnden Taschen innerhalb von 24 Stunden gereinigt, um eine Reinfektion von noch nicht behandelten Taschen zu vermeiden. Dies wird im Zusammenhang mit einer den Mundraum desinfizierenden Spüllösung durchgeführt. Je nach Ergebnis des durchgeführten Parodontal-Bakterientests werden ergänzend zeitgleich spezifische Antibiotika verabreicht. Durch die Gleichzeitigkeit der Maßnahmen wirkt das Antibiotikum effektiv, die Zahnfleischtaschen reduzieren sich und in der Folge siedelt sich eine ausgeglichene Mundflora an – immer vorausgesetzt, der Patient führt die besprochenen täglichen Maßnahmen weiterhin aus und die gleichmäßige Belastung der Zähne (siehe Funktionstherapie) wurde hergestellt. So kann ein chirurgischer Eingriff vermieden werden.

Den Erhalt dieses Ergebnisses sichert der Patient durch regelmässige häusliche Zahnpflege und regelmässige professionelle Zahnreinigungen in der Zahnarztpraxis entsprechend seines Risikoprofils ab.

 
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