Implantate

Implantologie

Der Verlust eines Zahnes kann jeden treffen, z.B. durch einen Unfall oder Erkrankungen des Zahnes oder des Zahnhalteapparates. Es ist auch möglich, dass Zähne des bleibenden Gebisses von Geburt an nicht angelegt sind. Hypodontie (Fehlen einzelner Zähne).

Eine häufige Ursache für den Zahnverlust sind allerdings die Zahnbetterkrankungen (Parodontitis), sowie die austherapierten Zähne nach Kariesbefall und oder okklusaler Überbelastungen.

Implantlogie

Moderne Zahnimplantate bieten hier bewährte und dauerhafte Lösungen. Funktion und Ästhetik von Implantaten entsprechen den natürlichen Zähnen, ihr Gebiss bleibt dadurch auf Dauer natürlich schön und so gesund, dass sie lange ihren festen Biss erhalten.

Zahnimplantate werden in den Kiefer eingepflanzt und wachsen im Knochen fest. Dieser Vorgang wird als Osseointegration bezeichnet. Das Implantat dient dann, ähnlich wie eine Zahnwurzel, als Fundament für die darauf aufgesetzte Zahnnachbildung (Krone oder Brücke).

Das Implantat sollte möglichst frühzeitig nach dem Zahnverlust eingepflanzt werden, denn der Verlust des Zahnes führt auch zu einem Knochenabbau in diesem Bereich, da der Knochen auf die Funktion reagiert. Ein Zahn oder ein Implantat leitet den Kaudruck und die Zugzonen auf die Knochen weiter. Dadurch bleibt der Knochen erhalten. Ohne dies oder bei einseitiger Belastung der Druckzone durch eine Prothese baut sich der Knochen ab. Durch fehlende Zähne können außerdem auch die gesunden in Mitleidenschaft gezogen werden. Sie müssen für die fehlenden mitkauen, was zu Fehl- und Überbelastungen führen kann.

Implantate bestehen aus speziellem, hochreinem Titan. Dieses Material wird seit Jahrzehnten erfolgreich in der Orthopädie eingesetzt. Der Körper akzeptiert Titan wie körpereigenes Gewebe, so dass der Knochen direkt am Implantat anwächst und ihn wie eine natürliche Zahnwurzel annimmt. Titan ist dafür bekannt, dass es nicht magnetisch ist und sich daher leicht und ohne Abwehrreaktionen in den menschlichen Körper integriert.

Wie werden Implantate eingesetzt?

Das Implantat wird in den Knochen eingesetzt und während der Einheilzeit (1-4 Monate) mit einer Schutzkappe versehen. Abhängig von der Menge an verfügbarer Knochensubstanz müssen möglicherweise zusätzliche Maßnahmen zum Aufbau des Knochens ergriffen werden.

Die Implantation ist ein ambulanter Eingriff, bei dem eine lokale Betäubung ausreicht. Oft hören wir von Patienten, dass keine Schmerzmittel notwendig waren. Wir fertigen auf Wunsch auch ein Sofortprovisorium direkt nach dem Implantieren an. Nach der Einheilzeit, wenn das Implantat im Knochen verankert ist, wird ein Aufbau (Abutment) auf dem Implantat befestigt, welches dann das Kernstück des Ersatzzahnes bildet. Das Abutment kann angepasst und bearbeitet werden, so dass der Zahnersatz sich passgenau in die Reihe der Nachbarzähne einfügt. Im letzten Schritt wird eine Krone auf das Abutment aufgesetzt. Diese ist in Form und Farbe an die Nachbarzähne angepasst.

Vorteile von Implantaten

Die Haltbarkeit von Implantaten ist ähnlich wie die Lebensdauer natürlicher Zähne. Der entscheidende Faktor für die Langlebigkeit ist die tägliche gründliche Zahnpflege und zwei- bis viermal jährlich die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt. Regelmäßige, vollständige Mundhygiene und halbjährliche Kontrolluntersuchungen sind für Implantate genau so wichtig wie für die eigenen Zähne.

Implantate sind pflegeleicht. Sie stellen keinerlei Beeinträchtigung dar und sind wie natürliche Zähne in Pflege und Nachsorge. Anfänglich hohe Aufwendungen für die Implantatversorgung erscheinen in einem anderen Licht, wenn Implantate ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit wiederherstellen, sowie die Restzähne entlasten. Auch bei der Betrachtung der Langfristigkeit sind Implantate und die darauf Fixierten Zähne den herkömmlichen Methoden überlegen. Sie bleiben bei guter Pflege länger im Mund und somit sind die Aufwendungen über die Zeit gleich hoch oder sogar geringer als bei den herkömmlichen Maßnahmen.

Die Vorteile gegenüber herkömmlichem Zahnersatz sind:

  • Bei der Versorgung von Einzelzahnlücken müssen die Nachbarzähne nicht beschliffen werden.
  • Die Implantate verhindern, dass sich der Knochen zurückbildet.
  • Sie erhalten natürliche Sprech- und Kaufunktionen
  • Die Restzähne werden entlastet und der Kaudruck wird von dem Implantat mitgetragen

 

 
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